Wohnbebauung Schlossperle Nymphenburg, München

2005 bis 2006

Die Freiräume der neu projektierten Wohnanlagen Nymphenburger Schlossperle und Nymphenburg Schlossviertel sind geprägt durch die unmittelbare Nähe zum Barockschloss Nymphenburg. Sie waren als städtebauliches Struktur- und Gliederungselement, als Aufenthaltsräume und als Träger von Bedeutung für den Lagewert zu gestalten. Der Entwurf entfaltet eine differenzierte Gliederung urbaner Lebensräume im Wechsel von Bebauung und Freiräumen (Schallschutzwall mit Grünzug für Spiel und Erholung, Bebauung und Straße als Aufenthaltsbereich, Bebauung und repräsentative Freiraumanlage, Bebauung und zugeordnete Spielbereiche). Materialien und Farben der Freiraumgestaltung sowie die Pflanzenverwendung strahlen Hochwertigkeit und Gediegenheit aus und ergänzen die Lage am Schloss. Die Wohnanlage „Schlossperle“ ist in vier Wohnblöcken um einen zentralen Innenhof gruppiert. Ein von Hecken und einer Sitzmauer eingefasster Aufenthaltsbereich bildet das Zentrum des Hofes. Schmuckpflanzungen aus Lavendel und Buchsbaum nehmen direkten Bezug auf das nahe liegende Schloss. Im fünf Hektar großen Schlossviertel ist die Wohnbebauung entlang von drei Angern angeordnet. So sind alle Gebäude zu einem Grünbereich hin orientiert. Zwischen den mehrgeschossigen Wohnblöcken führen fußläufige Querverbindungen durch das Wohngebiet. Der zentrale Anger, mit Magnolien gerahmt, ist mit Eibenskulpturen in der Tradition barocker Parterres gestaltet. Die Komposition von Gesamtraum und Teilräumen bestimmt die Raumbildung in „gerahmter Vielfalt“.

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