Bundesgartenschau 2005 München

Der BUGA Park wird auf subtile Weise zum zentralen Bestandteil der Bundesgartenschau München 2005: mobile Kameras senden Makroaufnahmen seiner Lebenswelt zu Red-Boxes im Ausstellungsgelände und eröffnen so neue Perspektiven.

Mikro-Makro

Das Organische, als strukturelles Grundmuster jeglichen pflanzlichen Lebens, wird zum formgebenden Thema der zentralen Ausstellungsflächen. Die Inszenierung des Perspektivenwechsels, Mikro-Makro, durchzieht die gesamte Gartenschau als roter Faden unterschiedlicher Artikulation. Die typische Materialität vorhandener Interimsflächen in München-Riem wird zum Gestaltungsmittel: Kiesschüttungen umrahmen den Blattgarten und formen die Zellengärten, die unter dem Motto „Zellwelten im Wechsel der Perspektive“ stehen. In den Gärten der Potenzen dient die Selbstähnlichkeit von mikroskopischen Pflanzenstrukturen als Inspiration für neue Gartenbilder.

Parallele Gärten

Die Parallele Gärten werden von wenigen Elementen bestimmt: geschnittene Hecken, Gehölzpflanzungen und in Ost-West-Richtung verlaufende Wege formen lang gestreckte, parallele Räume. Auch im Blattgarten dient Makroprojektion als Vorbild für die Gliederung der Ausstellungsfläche. Eine vergrößerte Blattstruktur bildet sich in einer Hierarchie von Wegen mit dazwischenliegenden blattzellartigen Pflanzenflächen ab.

Projektzeitraum 200-2005
Projektpartner R. Bauer
München
Wikipedia Bundesgartenshau 2005
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