
Für die Planung des neuen Nelson-Mandela Platzes wurden klare Ziele definiert, die auf die bestehende Situation und das Umfeld eingehen. Räumliche und soziale Belange finden hierbei gleichermaßen eine Berücksichtigung. Die Gestaltung des Nelson Mandela Platzes versteht sich nicht als Gestaltung eines „Schmuckplatzes“ sondern als ein Stück lebendige Stadt und die Chance, einen Beitrag zur Entwicklung des Gesamtquartiers Südstadt Nürnberg zu leisten.
Betrachtet man den Nelson Mandela Platz heute, so liegt die Hauptproblematik des Platzes in seinen fehlenden Raumkanten und seinen unangenehmen Proportionen. Durch das neue Rasenparterre mit einem Baumhain aus Catalpa – Glockenbaum – entsteht ein Fokus auf dem Platz mit einer klaren grünen Kante. Die Strasse „Hinterm Bahnhof“ wird zum Bahnhofsboulevard aufgewertet. Die lockere Baumpflanzung entlang der Bahn dient als grünes Rückgrat und spendet angenehmen Schatten für die Gastronomiebetriebe. Der ehemalige Celtesplatz wird als Offener Gemeinschaftsplatz mit Wassersprudlern und einem Cafe belebt.
Der Nelson Mandela Platz soll durch eine intensive Bespielung mit Gastronomien und Veranstaltungen den Wandel der in Teilen sozial schwachen Südstadt vorantreiben. Neben den bestehenden Gastronomiebetrieben, die großzügige Außenflächen erhalten, sind das Rasenparterre und der Platzbereich rund um das Cafe nutzungsoffen und können für Veranstaltungen wie einen Flohmarkt, Ausstellungen oder Konzerte genutzt werden. Das neue Cafe dient als zusätzliche Attraktion und raumbildendes Element auf dem Platz. Wassersprudler auf dem westlichen Platzteil sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre und dienen zugleich als Wasserspiel für Kinder.






